16. Okt 2018 Alexander Osang: Wundersame Fragen der Leitkultur - BUCHPREMIERE
Alexander Osang: Wundersame Fragen der Leitkultur – BUCHPREMIERE

„Darf man um seine Katze trauern, wenn Deutschland gerade Weltmeister wird?“ »Wir sagen unseren Namen, wir geben uns die Hand«, liest Alexander Osang in den Thesen des Bundesinnenministers zur deutschen Leitkultur - und wundert sich. Funktioniert unser Leben wirklich nach solchen Prinzipien oder ist es nicht viel komplexer in dieser globalisierten Zeit? Beobachtungen im Ausland und daheim lassen Osang über die deutschen Eigenarten sinnieren, sei es bei Begegnungen mit Neonazis an der Fleischtheke einer Brandenburger Kaufhalle oder beim Besuch eines Einrichtungshauses in New York, beim Tennisspielen in Odessa oder bei der Wohnungssuche in Tel Aviv. Hinter all den kleinen Geschichten geht es eher beiläufig auch immer um die großen Fragen: Wer bin ich? Wie will ich in dieser Welt leben? Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Nach sieben Jahren als Reporter für den Spiegel in New York lebt er heute wieder in Berlin. Alexander Osangs erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag liegen darüber hinaus die Romane ›Lennon ist tot‹ und ›Königstorkinder‹ vor sowie die Glossensammlung ›Berlin – New York‹. 2015 erschien sein aktueller Roman „Comeback“.



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