02. Apr 2018 Cohen & Lucke & Ruwe: Zwei Päpste für ein Halleluja
Ostern geht das Junge Kabarett der Kirche wieder auf die Eier!

„Päpste nehm‘ in den Arm, Päpste geben Geborgenheit, Päpste weinen heimlich, Päpste brauchen viel Zärtlichkeit…“, besang einst ein deutscher Popgigant die fidelen Idole der CDU-Stammwählerschaft. Bei allen anderen Zielgruppen sind Päpste leider ähnlich außer Mode gekommen wie Talare (keiner weiß wieso). Doch das muss nicht so sein – die beiden katholisch gefestigten Kabarettisten Ben Cohen und Henning Ruwe bieten zusammen mit Dauerstargast Tilman Lucke in ihrer unreflektierten Seifenoper „Zwei Päpste für ein Halleluja“ einen bunten Blumenstrauß aus plumpem Altherrenhumor, lustiger Kirchenpropaganda und erstaunlich politischem Kabarett. Besuchen Sie die unschlagbar witzige Papst-WG im Petersdom und seien Sie dabei, wenn Benedikt auf Papstship seine letzte Frau fürs Leben sucht, Franziskus aus Versehen Martin Luther heiligspricht und Tebartz-van-Elst mal wieder alle Schuhe von Zalando behalten will.

Dazu gibt es natürlich, was in keinem Bühnenstück fehlen darf: Reichlich Musik, Vatikan versus IS im Faktencheck und tiefe Einblicke in die Fanzeitschrift „Mein Papst“ vom Paniniverlag. Ein Programm, das wie die katholische Kirche bereits jetzt Kultstatus erreicht hat – junges freches Kabarett in Höchstform. Da wird keine Gemeinheit ausgelassen, wer hier nicht vom Glauben abfällt, ist selber schuld!

Die Künstler: Ben Cohen und Henning Ruwe schreiben und spielen bereits seit 2011 gemeinsam Sketche rund um Ostern und Kirche. Henning Ruwe ist derweil auch mit seinem Duo-Programm "Bei Mutti schmeckts am besten" unterwegs und hat damit bereits bundesweit regional Weltruhm erlangt. Dauerstargast Tilman Lucke ist schon seit über 10 Jahren Kabarettist und ist in der Distel aktuell mit seiner LateNightShow "FrischGepresst" und dem Solo "Ich bin das Volk" zu bestaunen.

Das sagt die Presse: „[…] ist auch die Gruppe Nächstenliebe, bestehend aus Henning Ruwe und Ben Cohen, nicht zum ersten Mal beim Cottbuser Festival, war wohl aber noch nie so gut. Die "Zwei Päpste für ein Halleluja" nehmen kein Blatt vor den Mund: "Wussten Sie, dass die CSU das Mittelmeer für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hat? Es nimmt die meisten Flüchtlinge auf . . ." Das sitzt!“ (Lausitzer Rundschau, Peter Blochwitz 25.01.2016)


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