03. Nov 2017 Jan Philipp Zymny: Kinder der Weirdness
Poetry Slam ist der moderne Dichterwettstreit, der von der Subkultur bis heute Stars wie Julia Engelmann hervorgebracht hat, die inzwischen große Hallen füllen. Hier zählen nicht nur die Texte allein, sondern auch die Performance. Jan Philipp Zymny ist einer der bekanntesten Stars der Poetry-Slam- Szene, der fast wie aus dem Nichts auftauchte. 2010 stellte sich Zymny erstmals ohne Workshop, Vorwissen oder Warnung einfach spontan auf eine Slam-Bühne und nahm noch im gleichen Jahr an den Deutschsprachigen Meisterschaften teil. 2013 wurde er von 1.300 Zuschauern zum Deutschsprachigen Meister im Poetry-Slam gekürt. Bekannt ist Zymny für seinen Text Physik ist schön. Niemand braucht Physik.

Nachdem sein erstes Programm (Bärenkatapult!) eine willkürliche Expedition in die Untiefen des Unsinns darstellte, widmet sich Jan Philipp Zymny in seiner neuen abendfüllenden Soloshow mit dem Titel Kinder der Weirdness der Seltsamkeit an sich und denen, die sie leben. Mit dem ihm eigenen absurd surrealen Humor, Energie und Fantasie stellt er all die großen Fragen wie: „Hä?“, „Was... ich... Warum?“ und „Wie sind Sie hier herein gekommen?“ Dabei sprengt er die Grenzen zwischen Theater, Comedy und Poetry Slam-Literatur, indem er die Bereiche nicht nur durchmischt, sondern oft auch noch gleichzeitig präsentiert, um dann selbst zu explodieren. Tiefgründiger Unsinn, außerirdische Traummusik, lustige Stand Up- Comedy, Streitgespräche mit einer Videoleinwand – das sind alles Dinge, die befremdlich klingen. Finden Sie selbst heraus, was es damit auf sich hat und werden Sie ein Kind der Weirdness!


Mehringhoftheater
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