16. Okt 2018 Kabale und Liebe
Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller (1782)
Koproduktion mit dem Volkstheater Rostock

Luise liebt Ferdinand. Und Ferdinand liebt Luise. Und doch nagt der Zweifel an Luise, ob sie, das bürgerliche Mädchen, und er, der Sohn des Präsidenten, für einander bestimmt sein dürfen. Für die Väter ist klar: Den Übertritt in den anderen Stand werden sie nicht dulden und mit allen Mitteln zu verhindern wissen. Als Luise ihren Zweifeln nachgibt, fühlt Ferdinand sich betrogen. Luise tritt von ihm zurück. Ferdinands Vater, der Präsident, triumphiert. Doch er rechnet nicht mit der hartnäckigen Zuneigung der jungen Liebenden über die gesellschaftlichen Schranken hinweg.

Schillers Stück über eine Gesellschaft, die ihrer Jugend durch überkommene Werte, Hierarchien und Eitelkeiten, weder Freiheit noch Freiräume erlaubt, bietet jungen Menschen seit Generationen eine Identifikationsfläche.

Zum fünften Mal inszeniert der Intendant des THEATER AN DER PARKAUE, Kay Wuschek, am Volkstheater Rostock, wo er zuletzt „Emilia Galotti“ zur Premiere brachte. Nun feiert der Schiller-Klassiker „Kabale und Liebe“ seine Berlin-Premiere in der Parkaue.

Altersempfehlung: ab 15 Jahre

Regie: Kay Wuschek | Bühne + Kostüme: Juan León | Dramaturgie: Susanne Winnacker


Theater an der Parkaue - Bühne 1
Parkaue 29
10367 Berlin